Hallschlag

Demonstration gegen "Abriss- und Mietenwahnsinn"

Am 21. September demonstrierten im Hallschlag 150 Menschen gegen den geplanten Abriss von weiteren 200 Altbauwohnungen für teuere Neubauten.

Hier ist der Bericht und die Reden von der Demo im Hallschlag


Aufstehen gegen Abriss- und Mietenwahnsinn. Protestkundgebung und Demonstration am 21.9.2017 ab 17.30 Uhr im Hallschlag

Abrisswelle stoppen

Die SWSG will in den nächsten Jahren in der Düsseldorfer Straße, Auf der Steig und Am Römerkastell mehr als 200 Wohnungen abreißen. Bereits im Oktober 2018 soll der Abrissbagger die ersten Häuser in diesen Straßen einreißen. Längerfristig sollen noch mehr Mieterinnen und Mieter wegen Abriss und Modernisierung ihre Wohnungen verlassen. Gering- und NormalverdienerInnen werden systematisch aus der Stadt hinaus gedrängt. Das trifft alle MieterInnen der SWSG, der GWG, des Bau- und Heimstättenvereins und anderer Immobilienunternehmen. In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik des Gemeinderats am 14.06.2016 hat der technische Geschäftsführer der SWSG, Helmuth Caesar, die Pläne der Stadt für den Hallschlag als „Laborversuch“ bezeichnet. Sprich, wenn es hier gelingt, in großem Stil und ohne Widerstand der Betroffenen Altbauten abzureißen, dann wird das auf die ganze Stadt ausgedehnt....
Flyer


Wahlen zum Mieterbeirat der SWSG

seit Jahren ist die Mieter-/Bürgerinitiative Hallschlag aktiv und hat viel für die MieterInnen erreicht.
Wir wollen unsere Forderungen nun verstärkt in den Mieterbeirat tragen. Deshalb kandidieren einige
unserer Aktiven bei den Mieterbeiratswahlen. Wir rufen alle Mieterinnen und Mieter im Hallschlag auf,
unsere KandidatInnen zu wählen.
Zum Flyer geht es hier


SWSG plant weitere Abrisse in der Düsseldorfer Str. / Auf der Steig / Essener Str.

Die SWSG hat die Laubengänge in der Dessauer/Lübeckerstr. entmietet und angefangen, sie abzureißen. Damit gehen 123 dringend gebrauchte Wohnungen einer Kaltmiete von 5,50 Euro bis 8,45 Euro verloren. Die frei finanzierten Wohnungen der Neubauten sollen 11,20 Kaltmiete pro Quadratmeter kosten. Und es muß zwingend ein Tiefgaragenplatz für 55 Euro im Monat angemietet werden. - Auch die neuen Sozialwohnungen werden mit mindestens 7,50 Euro Kaltmiete eheblich teuer. Zur Info: Alle zwei Jahre darf die Miete um 5% erhöht werden.

Der Abriss von noch bezahlbaren Wohnungen im Hallschlag ist damit aber nicht zu Ende. Weiter gehen soll es danach in der Düsseldorferstr. / Auf der Steig / Essener Straße. Hier wurden vor einigen Wochen Probebohrungen vorgenommen. Auf die Frage von Mietern, ob die Wohnungen abgerissen werden sollen, antworteten SWSG-Mitarbeiter, dass noch nichts entschieden sei. Allerdings gibt es im Internet bereits eine öffentliche Ausschreibung für den Neubau von 74 Wohnungen und einer Tiefgarage - siehe hier.

Wie aus dieser Ausschreibung hervorgeht, wurde die Entscheidung darüber bereits am 22. März 2016 von der SWSG getroffen. Beim Bürgergremium Hallschlag am 28. Juni 2016 hat der Bestandsmanager von der SWSG, Herr Hoffmann, auf die Frage von Mietern nach weiteren Abrissplänen keine konkreten Angaben gemacht. Es stünde angeblich noch nichts Konkretes fest. Es gäbe lediglich Untersuchungen und er versprach, dass die Mieter zuerst informiert werden würden und dann die Öffentlichkeit. Nachdem es diese Information bisher von der SWSG nicht gibt, wird die Mieter-Bürgerinitiative nun die Mieter und die Öffentlichkeit informieren.

Nach der vorliegenden Ausschreibung und den durchgeführten Probebohrungen ist das folgende Areal von Abriss bedroht: Düsseldorfer Str. 43 – 55, Auf der Steig 72 - 80 und Essener Str. 16. Das sind 84 Wohnungen. Neu gebaut werden 74 laut Architektenausschreibung. Das heißt es wird wieder großzügiger gebaut für Leute mit mehr Geld.

Im November 2016


Flyer: Nein zum Abriss der Häuser Dessauer/Lübecker Straße

Protestaktion anlässlich des Zwangsumzugs der Flüchtlinge
Montag 22. August 2016 ab 8.00 Uhr Ecke Rostocker/Dessauer Straße.
Flyer hier

Bericht & Fotos: Protestaktion gegen Zwangsumzug von Flüchtlingen und Abriss von 125 preisgünstigen Mietwohnungen

Mehr zum Thema hier (mit Bildern)


Einladung zur Mieterversammlung

  • am Mittwoch 22. Juni 2016
  • um 19.00 Uhr
  • im Nachbarschaftszentrum, Am Römerkastell 73 (untere Etage)

Hauptthema Mieterhöhung hier gehts zum Einladungsflyer


"Der Zorn der Mieter ist noch nicht verraucht"

Artikel in der Stuttgarter Zeitung vom 6.6.2016 über die Demonstration und den Unmut der Mieter im Hallschlag hier


Mieter im Hallschlag gingen gegen Mieterhöhung auf die Straße

Um die 70 Mieterinnen und Mieter aus dem Hallschlag versammelten sich am 12.5.2016 am Spätnachmittag zu einer Protestkundgebung vor derm SWSG-Kundencenter im Hallschlag um in Worten und mit Trillerpeifen gegen die Mieterhöhung ab 1.7.2016 zu protestieren. Anschließend gab es eine lautstarke Demonstration durch den Stadtteil, bei der die Zahl der Protestierer auf um die 100 anwuchs. Es wurden Sprüche skandiert, wie "Hopp, hopp, hopp - Mietpreisstopp" , "keine Profite mit unserer Miete" und "Wir sind hier, wir sind laut, weil man unsere Kohle klaut". Kinder, die bei der Demo dabei waren riefen: "Wir wollen ein eigenes Zimmer"
Lese den gesamten Artikel hier


Mietersprechstunde im Hallschlag

zur Überprüfung der Mieterhöhung, Betriebskostenabrechnung und zur Beratung in anderen Mietproblemen

  • am Dienstag 17.5.2016 von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und
  • Mittwoch 25.5.2016 von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr
  • im Nachbarschaftszentrum im 1. Stock (Hintereingang)



Auseinandersetzung um Mietminderung wegen SSB-Baustelle vor Gericht

Unterstützung im Gerichtssaal ist erwünscht

Seit März 2013 gibt es direkt vor den Hochhäusern in der Bottroper Straße die Baustelle der SSB zur Verlängerung der U 12. Seit dieser Zeit leiden die Mieter unter erheblichen Lärmbelästigung und anderen Beeinträchtigungen durch die Baustelle. Mehrmals hatte die Mieterinitiative deshalb von der SWSG für die Betroffenen eine Mietminderung verlangt. Das lehnte die SWSG bisher strikt ab. Jetzt landet die Auseinandersetzung vor Gericht.
Mittwoch 8. Juni 2016, 9.30 Uhr Amtsgericht Bad Cannstatt, Badstr. 23, Saal 6, Erdgeschoss. Der Prozess ist öffentlich. Unterstützung im Gerichtssaal durch viele Besucher ist willkommen.



Demonstration im Hallschlag gegen Mieterhöhung am 12. Mai 2016


Um die 70 Mieterinnen und Mieter aus dem Hallschlag versammelten sich am Spätnachmittag des gestrigen Donnerstag zu einer Protestkundgebung vor derm SWSG-Kundencenter im Hallschlag um in Worten und mit Trillerpeifen gegen die Mieterhöhung ab 1.7.2016 zu protestieren. Anschließend gab es eine lautstarke Demonstration durch den Stadtteil, bei der die Zahl der Protestierer auf um die 100 anwuchs. Es wurden Sprüche skandiert, wie "Hopp, hopp, hopp - Mietpreisstopp" , "keine Profite mit unserer Miete" und "Wir sind hier, wir sind laut, weil man unsere Kohle klaut". Kinder, die bei der Demo waren riefen: "Wir wollen ein eigenes Zimmer"
In Ihrer Rede betonte Ursel Beck vom Vorstand der Mieter/Bürgerinitiative, dass für sehr viele Mieter die Grenze der Belastbarkeit bei der Miete längst überschritten sei und dass es nicht sein kann, dass die SWSG als hundertprozentig städtische Gesellschaft sich bei der Miethöhe am Mietspiegel statt an den Einkommen der Mieterinnen und Mieter orientiert. Während die realen Nettoeinkommen in den letzten Jahren stagniert seien, seien die Mieten bei der SWSG um 30% gestiegen.
Ursel Beck wies darauf hin, dass es einen Grundsatzbeschluss des SWSG-Aufsichtsrats gebe, die Mieten bei der SWSG alle drei Jahre um bis zu 10% zu erhöhen. Nur aufgrund der über einem Jahr langen Kampagne der Mieterinitiativen wurde diesmal eine Erhöhung von 6% beschlossen. Aber auch 6% Mieterhöhung sind für die SWSG-Mieterinitiativen nicht akzeptabel. Sie fordern einen Mietpreisstopp.
Der Protest richtete sich auch gegen den Abriss weiterer Wohnungen im Hallschlag zugunsten von teueren Neubauten. "Es darf nicht sein, dass es in Stuttgart bald keinen Stadtteil mehr gibt, in dem es für Gering- und Durchschnittsverdiener, Rentnerinnen und Rentner oder sozial Benachteiligte keine bezahlbare Wohnung gibt", so Ursel Beck.

Demobericht im "Regio TV Stuttgart":
Schaut Euch den Filmbeitrag hier an


Mieter/Bürgerinitiative Hallschlag
Stuttgart, den 11.5.2016

Pressemitteilung


Protestaktion gegen Mieterhöhung am 12.5. im Hallschlag

Ende April erhielten die SWSG-Mieter Schreiben mit Mieterhöhungen ab 1.7.2016 von bis zu 6%. Das sind für einzelne Mieter mehr als 30 Euro zusätzlicher monatliche Belastung. So erhöht sich eine 68 qm große Wohnung in einer modernisierten Altbauwohnung in der Düsseldorfer Str. 31 um 34,44 Euro auf eine Kaltmiete von 608,44 und eine Warmmiete auf 791,44 Euro. Eine Rentnerin mit 890 Euro Rente soll jeden Monat 18,25 Euro mehr und mit kalten Betriebskosten 475,25 Euro für eine 51 qm große Altbauwohnung mit uralten Böden und Fenstern sowie nur einem Einzelofen für ihre Wohnung in der Düsseldorfer Straße im Hallschlag bezahlen. In den Sozialwohnungen der Hochhäuser in der Bottroper Str. wurden die Kaltmieten bereits nach der Modernisierung um 40% erhöht. Jetzt gibt es eine erneute Erhöhung um 6%. Weil durchgehend die Energie- und sonstigen Betriebskosten nach der Modernisierung nicht gesunken, sondern gestiegen sind, soll eine 93 Quadratmeter große Wohnung in der Bottroper Str. 45 ab 1.7.2016 warm 803,48 Euro kosten. Das sind warm 30% mehr als vor der Modernisierung 2012.

Hier weiterlesen


Mieterprotest im Hallschlag

Protestaktion am 26.2. vor dem Kundencenter im Hallschlag. Foto Wolfgang Rüter.

Hier kommen Sie zur Webseite der Mieter/Bürgerinitiative Hallschlag

Mieterversammlung Hallschlag

Samstag, 23. Januar 2016 um 16.00 Uhr
Nachbarschaftszentrum, Am Römerkastell 73, untere Etage


Betriebskostenabrechnung 2014

Genau prüfen statt nachzahlen

Die SWSG verschickt seit Ende Oktober die Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2014.
Im Jahr 2014 gab es einen sehr milden Winter. Der Mieterbund geht davon aus, dass die Heizkosten verglichen mit dem Vorjahr um bis zu einem Viertel sinken.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Betriebskosten zu hoch sind und eine Nachzahlung für nicht gerechtfertigt halten, sollten Sie die Nachzahlung erst dann bezahlen, wenn Sie die Richtigkeit der Abrechnung durch Kontrolle der Belege bei der SWSG geprüft haben. Das ist Ihr gesetzliches Recht. Wenn Sie bei der Belegeinsicht Unterstützung brauchen, wenden Sie sich an uns. Wir begleiten Sie dabei.

Sie haben nach Erhalt der Abrechnung ein Jahr Zeit der Betriebskostenabrechnung zu widersprechen. Auch wenn die SWSG die Nachzahlung vom Konto abbucht oder Sie die Nachzahlung leisten, können Sie die Belege noch kontrollieren und zuviel bezahltes Geld zurückverlangen. Ihr Anspruch auf Rückzahlung erlischt erst nach vier Jahren.

Hier finden Sie ein Merkblatt mit Musterbrief für einen Widerspruch gegen eine Betriebskostenabrechnung (link folgt)

Hinzu kommt, dass Mieter Anspruch auf Rückzahlungen bei den Wassergebühren haben.

Die EnBW hat im Oktober allen Stuttgarter Wasserabnehmern für die Zeit vom 1.8.2012 bis 31.12.2014 Rückerstattungen geleistet. Die SWSG hat also das von Ihnen zuviel bezahlte Geld bereits im Oktober von der EnBW erhalten. Allerdings hat uns die SWSG mitgeteilt, dass eine Zuordnung der Gutschriften aufgrund des angeblichen hohen Bearbeitungsaufwands mit der Nebenkostenabrechnung 2014 nicht möglich sei. Es wurde uns zugesagt „die ermittelten Gutschriften zügig an unsere Mieter auszuzahlen“. Wer einen Jahreswasserverbrauch von 150 Kubikmeter hat, kann mit einer Rückzahlung von 200 Euro rechnen.


SWSG lässt im Hallschlag 50 Wohnungen leer stehen

Stuttgart, den 11. November 2015

Ungeachtet der sich zuspitzenden Wohnungsnot in Stuttgart, lässt die SWSG in der Lübecker Str. 2 – 10 insgesamt 48 Wohnungen leer stehen. Darüber hinaus stehen in dem Neubau in der Düsseldorfer Straße 64 zwei 4-Zimmer-Wohnungen leer. Eine davon schon seit Mai 2015. Die andere ebenfalls schon seit Monaten.

Die leerstehenden Häuser in der Lübecker Straße sollen demnächst abgerissen werden. An ihrer Stelle sollen teuere Neubauten gebaut werden. Die Mieten der frei finanzierten Neubauten sollen bei mindestens 11 Euro Kaltmiete liegen.

Die Neubauwohnungen sind nach Meinung der Mieter/Bürgerinitiative viel zu teuer. Deshalb stehen in der Düsseldorfer Straße 64 bereits seit Monaten zwei 4-Zimmer-Wohnungen leer. Für die Warmmiete dieser Wohnungen verlangt die SWSG 1.300 Euro. Familien, die eine 4-Zimmer-Wohnung suchen, können sie sich diese teueren Neubauten einfach nicht leisten.

Die SWSG-Mieterinitiative fordert die SWSG-Geschäftsführung und den Aufsichtsrat der SWSG auf, die Abrisspläne für die Lübecker Straße zurückzunehmen, die Wohnungen sofort wiederzuvermieten und die notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen durchzuführen. Darüber hinaus wird die Forderung erhoben den Mietpreis für die leer stehenden Neubauwohnungen in der Düsseldorfer Straße 64 drastisch abzusenken, damit die Wohnungen sofort vermietet werden können.

Geschäftsführer und Gemeinderäte im Aufsichtsrate der SWSG, die bezahlbaren Wohnraum abreissen lassen und Neubauwohnungen unbezahlbar machen, wollen die Wohnungsnot offensichtlich nicht beseitigen und keine für Normalverdiener, Familien und sozial Benachteiligte bezahlbare Mieten.

Die Mieter/Bürgerinitiative wendet sich auch gegen den geplanten Abriss der Häuser in der Dessauer Straße 5 – 9 und Lübecker Str. 5 –7. Hier sind vorübergehend Flüchtlinge untergebracht. Auch diese Wohnungen sollen nach Meinung der Mieterinitiative dauerhaft als bezahlbarer Wohnraum erhalten bleiben. Der geplante Neubau der SWSG in der Dessauer/Lübecker Straße gefährdet zusätzlich die Existenz des Aktivspielplatz Hallschlag. Die SWSG hat für den Bau ein Grundstück eingeplant, das der Stadt gehört und bisher vom Aktivspielplatz genutzt wird. Der Erhalt der Flächen für den Aktivspielplatz ist für die Mieter/Bürgerinitiative ein weiteres Argument gegen den von der SWSG geplanten Neubau und für den Erhalt aller Häuser in der Lübecker und Dessauer Straße.

Artikel in der Stuttgarter Zeitung vom 14.11.2015
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.swsg-zwist-um-leer-stehende...

Artikel in der Stuttgarter Zeitung vom 4.12.2015
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.aktivspielplatz-in-bad-cannstat...