SWSG: Rekordgewinn von 20 Millionen Euro in 2025
Die SWSG schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von mehr als 20 Millionen Euro ab. Dieser Rekordgewinn kommt nicht von ungefähr: Mieterhöhung aus dem Jahr 2025, Abriss-Neubaupolitik durch die Bestandwohnungen mit Mieten von unter 8 Euro Euro Kaltmiete für Neubauten mit Mieten von inzwischen 16 Euro vernichtet werden, Vernachlässigung der Instandhaltung und miserabler Service.
Die SWSG unterscheidet sich nicht von privaten Wohnungskonzernen. Das Ziel ist nicht bezahlbarer Wohnungraum sondern hohe Profite und hohe Gehälter für die Unternehmensspitze. Der Geschäftsführer Samir Sidgi bekam im Jahr 2024 monatlich 24.500 Euro.
Im Januar 2024 wurde ein hochdotierter technischer Geschäftsführer eingestellt, der zwei Jahre später die SWSG wieder verlässt. Warum er mit einem Goldenen Handschlag von mehreren hunderttausend Euro verabschiedet wird (die Stuttgarter Nachrichten vermuten 642.000 Euro) wird den Mieter:innen und der Stuttgarter Bevölkerung verheimlicht.
Artikel dazu in den Stuttgarter Nachrichten vom 10.2.2026
Weil Samir Sidgi künftig die SWSG als alleiniger Geschäftsführer führen will, bekommt er zu seinem üppigen Jahresgehalt von 294.000 Euro nochmal 100.000 Euro obendrauf.
Auf der untersten Ebene bei der SWSG gibt es viel zu wenig Personal. Objektbetreuer:innen, Kundenbetreuer:innen müssen die Arbeit von ihren Kolleg:innen, die oft kündigen, übernehmen und bekommen unseres Wissen keinen Aufschlag dafür.
Zu wenige Personal und ständige Umstrukturierungen sorgen für immer schlechtere Kommunikation und Chaos.
Der Druck auf Mitarbeiter:innen und Mieter:innen wird immer höher. Hauptsache der Gewinn steigt weiter. Die einzige Fraktion im Gemeinderat und Aufsichtsrat der SWSG, die dagegen hält ist „Die Linke SÖS Plus“. Die Vorstellung des SWSG-Geschäftsberichts im Gemeinderat am 20.3.2026 ist für sie Anlass einen Antrag zu stellen, einen Teil des Gewinns zur Absenkung der frei finanzierten Mieten um einen Euro zu nutzen.
Wer eine 50 qm große Wohnung hat, müsste also künftig 50 Euro weniger Miete bezahlen. Eine solche Entlastung ist angesichts der Erhöhung der Gebühren und Kürzungen durch die Stadt und die steigenden Preise dringend geboten. Mit Wohnungen darf kein Profit gemacht werden. Das gilt erst recht für eine städtische Wohnungsgesellschaft.
Hier der Antrag der Fraktion Die Linke SÖS Plus
