Gemeinsam gegen Mietabzocke, Abriss und Profitgier


In den letzten Jahren sind in Stuttgart einige Mieterinitiativen entstanden. Im April 2013 haben sich die Mieterinitiativen von Mietern der SWSG, LBBW/Patrizia und der Karl Beer-Siedlung zu den Mieteriniativen Stuttgart zusammengeschlossen. Durch diesen Zusammenschluss können wir uns gegenseitig unterstützen und unsere Erfahrungen austauschen. Unsere gemeinsamen Forderungen wollen wir öffentlichkeitswirksam nach außen vertreten und Druck aufbauen für die Durchsetzung von Mieterinteressen. Wir unterstützen Mieter beim Aufbau von weiteren Mieterinitiativen. Je mehr Mieter sich aktivieren und organisieren, desto höher ist unsere Schlagkraft.

23.11.2021, 18:00 Uhr Mieterversammlung zum Thema Nebenkosten im Hallschlag

Dienstag, 23. November 2021, 18:00 Uhr Café „Nachbar“ Am Römerkastell 73 +++ Einlass nur mit 2G! Bringen sie also ihrem Impfnachweis mit. Bitte bringen sie ihre aktuelle Nebenkostenabrechnung von 2020 mit sowie die Abrechnung(en) aus dem Vorjahr zum Vergleich +++ Einige von Ihnen haben bereits die Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2020 erhalten. Alle anderen werden die Abrechnung in den nächsten Wochen bekommen. Wir organisieren, wie jedes Jahr, Mieterversammlungen zum Thema Nebenkosten. Bei der Mieterversammlung am 8. November in der Friedenau in Stuttgart erklären wir ein paar wichtige Grundlagen, damit sie ihre Nebenkostenabrechnung überprüfen können und wissen, worauf es ankommt. Wir […]

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02. Dezember – Kundgebung: Nein zur geplanten Mieterhöhung bei der SWSG!

Wann: Donnerstag, 02. Dezember 2021, 17:00 Uhr Wo: Vor dem Rathaus, Stuttgart-Mitte, Marktplatz Die Einkommen der arbeitenden Bevölkerung stagnieren oder sinken. Die Mieten steigen weiter. Über Mietzahlungen finanzieren die MieterInnen die Bereicherung von Immobilienbesitzern. Bei der VONOVIA gehen 37 Cent von jedem Euro Miete als Dividende an die Aktionäre der VONOVIA. Die Mehrheit im Gemeinderat will mit der städtischen Wohnungsgesellschaft SWSG Profit machen. Die Mieten sollen ab Juli 2022 um 6% und bis 35 Euro erhöht werden. Nur wer einschließlich Wohngeld bereits 30% des Haushaltseinkommens für die Kaltmiete ausgibt, soll von der Mieterhöhung ausgenommen werden. Das setzt die Offenlegung des […]

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21.000 Euro Monatsgehalt für SWSG-Geschäftsführer Samir Sidgi im Corona-Jahr 2020

Während die Einkommen der SWSG-Mieterinnen und die Tarifbeschäftigten bei der SWSG im Corona-Jahr stagnierten oder sogar zurückgingen, sind die Gehälter der Geschäftsführer weiter stark gestiegen. Der Aufsichtsrat, sprich der Gemeinderat, hat das Jahresgehalt von Geschäftsführer Samir Jahresgehalt im Jahr 2020 um 26.000 Euro (12%) auf 251.00 Euro (einschließlich 42.000 Euro Boni) erhöht.  Das sind umgerechnet auf den Monat 20.916 Euro!!! Gehalt. Je höher die Mieteinnahmen, je geringer die Kosten für Personal, Service, Reparaturen und Instandhaltung, desto höher der Gewinn, desto höher die Boni der Geschäftsführer.

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VONOVIA-MieterInnen wehren sich bundesweit gemeinsam gegen Abzocke über Nebenkosten

VONOVIA zockt die Mieter*innen mit intransparenten, überhöhten und unzulässigen Kosten bei den Betriebskosten ab. Das bundesweite VONOVIA-Mieterinnenbündnis geht davon aus, dass VONOVIA über die Nebenkosten zirka 150 Millionen zusätzlichen Gewinn pro Jahr generiert. Das geschieht u.a. dadurch dass sich Tochterfirmen untereinander Rechnungen ausstellen und die Kosten nicht nachvollziehbar sind.

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Land stoppt nach Protest Abriss von 28 Wohnungen im Gerichtsviertel

Im Koalitionsvertrag von Grüne und CDU für die Landesregierung Baden Württemberg steht: „Das Land Baden Württemberg wird die ihm zur Verfügung stehenden rechtlichen Möglichkeiten nutzen, um Mieterinnen und Mieter zu schützen.“ Vereinbart ist auch, dass gemischte Quartiere mit Wohnen und Arbeiten gestärkt werden sollen. Im Gerichtsviertel in Stuttgart praktiziert das Land das Gegenteil.

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Höchste internationale Architektenauszeichnung geht in 2021 an Architekten mit der Maxime: „Nie abreissen“

Der Pritzker-Preis gilt als höchste Auszeichnung in der internationalen Architektur-Welt. Dieses Jahr hat diesen Preis das Architektur-Duo Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal bekommen. Ihre Maxime: „Nie abreissen“. Sie vertreten die Position der demokratischen nachhaltigen und preisgünstigen Modernisierung und betrachten Abriss als mieterfeindlichen und ökologisch nicht zu vertretenden Gewaltakt. Es ist die Gegenposition zur undemokratischen, klima- und mieterfeindlichen Baupolitik privater Investoren, der städtischen SWSG, der Baugenossenschaften Zuffenhausen, Neues Heim und anderer.

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