Gemeinsam gegen Mietabzocke, Abriss und Profitgier


In den letzten Jahren sind in Stuttgart einige Mieterinitiativen entstanden. Im April 2013 haben sich die Mieterinitiativen von Mietern der SWSG, LBBW/Patrizia und der Karl Beer-Siedlung zu den Mieteriniativen Stuttgart zusammengeschlossen. Durch diesen Zusammenschluss können wir uns gegenseitig unterstützen und unsere Erfahrungen austauschen. Unsere gemeinsamen Forderungen wollen wir öffentlichkeitswirksam nach außen vertreten und Druck aufbauen für die Durchsetzung von Mieterinteressen. Wir unterstützen Mieter beim Aufbau von weiteren Mieterinitiativen. Je mehr Mieter sich aktivieren und organisieren, desto höher ist unsere Schlagkraft.

Eine schwere Geburt und ein Erfolg der Mieterbewegung – Stadt beschließt zwei neue Milieuschutzgebiete

Am 21.01.2020 hat der Gemeinderat der Stadt Stuttgart die Einrichtung des Milieuschutzgebietes im Heslacher Tal (Stuttgart Süd) beschlossen, sowie auch ein weiteres Milieuschutzgebiet im Wongebiet Seelberg in Bad Cannstatt. Milieuschutzgebiete, bzw. „Erhaltungssatzung zum Schutz der sozialen Zusammensetzung der Wohnbevölkerung“, wie sie im Amtsdeutsch heißen, sind das bislang weitestgehende Instrument, dass das Baugesetzbuch der Kommunalpolitik an die Hand gibt, um Menschen in Stadtgebieten zu schützen, die von Verdrängung durch steigende Mieten durch teure Modernisierungen, Umwandlung von Mietshäusern in Eigentumswohnungen und Abriss und Neubau bedroht sind. In Milieuschutzgebieten dürfen Häuser und Wohnungen nicht ohne Genehmigung durch die Kommune abgerissen werden und auch […]

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Nein zur Mieterhöhung bei der SWSG in 2022 – Offener Brief an den Mieterverein Stuttgart

Der Mieterverein Stuttgart hat sich dagegen ausgesprochen die Kaltmieten bei der SWSG weiter einzufrieren. Die SWSG-Mieterinitiativen haben die Mieterhöhungen bei der SWSG immer abgelehnt. Aufgrund unseres Protestes wurden die Mieten in 2016 statt um wie geplant bis zu 10% um maximal 6% erhöht. Die geplante Mieterhöhung im Jahr der Gemeinderatswahl 2019 wurde ausgesetzt. Im Jahr 2022 sollen die Mieten wieder erhöht werden. Der Mieterverein spricht sich für eine Erhöhung aus. Dagegen haben wir einen Offenen Brief an den Mieterverein geschrieben.

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Zutritt von Ablesediensten in die Wohnung kann aufgrund von Corona-Infektionsrisiko verweigert werden

Die SWSG hat ihre Kundencenter seit Monaten für die Mieter*innen geschlossen. Der ohnehin miserable Service ist damit defacto ganz eingestellt. Gleichzeitig ist es der SWSG offensichtlich egal ob die von ihr beauftragten Firmen Corona-Richtlinien einhalten. Auch hat die SWSG Miter*innen  bisher nicht informiert, dass sie Ablesedienste derzeit nicht in die Wohnung lassen müssen.

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SWSG: Was Mieterinnen tun können wenn sie über die hotline abgewimmelt werden

Die SWSG verschlechtert den Service und die Erreichbarkeit der Mieterinnen immer weiter. Auf Schreiben der SWSG steht weder eine Durchwahl noch eine mail-Adresse. Die Mieterinnen kostet das viel Zeit und Geld. Die Mieterinitiative betrachtet die Hotline der SWSG als firewall gegen die Mieter*innen. Wir fordern die direkte Erreichbarkeit der Objektbetreuer und Mitarbeiter*innen für die Mieter. Um zu belegen, wenn Telefonate und Reklamationen nicht beantwortet werden, sollten Mieter*innen dies dokumentieren.

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VONOVIA-Mieter*innen in der Friedhofstraße widersprechen Modernisierungsmieterhöhung

Seit Jahren wehren sich die MieterInnen des Vonovia-Hochhauses in der Friedhofstrasse 11 in Stuttgart gegen eine „Modernisierung“ und die damit drohenden starken Mieterhöhungen. Zwar fielen diese laut den im September verschickten Schreiben des Konzerns mit 2 €/m² nur halb so hoch aus als ursprünglich angekündigt. Die ohnehin schon hohen Mieten sollen aber immer noch um fast 25% steigen.

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VONOVIA: Betriebskosten widersprechen. Uneingeschränktes Recht auf Belegeinsicht bei Betriebskosten

VONOVIA-Mieter*innen sollten der Betriebskostenabrechnung 2019 widersprechen. Die VONOVIA hat eigene Firmen gegründet (z.B. VONOVIA Wohnumfeld Service GmbH) an die sie Garten- und andere Arbeiten vergibt und über die Betriebskosten abrechnet. Der Mieter hat das Recht die Verträge und das Leistungsverzeichnis mit diesen VONOVIA-eigenen Firmen einzusehen, um die Richtigkeit der Betriebskosten zu überprüfen.

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