Abriss von Altbauten, Fassadendämmung und Klimaschutz bei der SWSG

  Es gibt viele kritische Berichte über das Dämmen von Häusern mit Styropor. Die Gesetzgebung wird allerdings von der Styropor- und Baulobby bestimmt, für die die ökologisch schädliche und im Brandfall lebensgefährliche Styroporverpackung ein Riesengeschäft ist. Und auch für die Immobilienunternehmen rechnet sich die Dämmung. Je höher die Kosten, desto höher die Mieterhöhung. Und nach wenigen Jahren hat sich die Dämmung über die erhöhte Miete amortisiert und die Miete bleibt bzw. steigt sogar weiter.

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Das Stuttgarter Modell: Abriss !

Und wieder kommt der Abrissbagger in Zuffenhausen zum Einsatz. In der Murrhardter Straße 13/15 wird ein allem Anschein nach gut bewohnbares Haus abgerissen und reiht sich somit ein in den seit zehn Jahren in Rot betriebenen Abrisswahn, um den Stadtteil zu gentrifizieren. Ganze Straßenzüge entlang wurden und werden Mietshäuser dem Erdboden gleichgemacht, um Neubauten zu erstellen. Wir wissen nicht, wem das Haus gehört. Hier einige Fotos:     

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SWSG zerstört Keltersiedlung.Teil 1: Naturzerstörung

Bis spätestens Ende Dezember 2018 sollten alle 105 Mietparteien aus der Keltersiedlung ausziehen, um die Häuser dem Abrissbagger freizugeben. Mitte Februar 2019 wohnen noch vier Familien  in der Keltersiedlung. Immer wieder haben sie die Angebote für Ersatzwohnungen der SWSG abgelehnt.  Dennoch ließ die SWSG nun um sie herum die Natur barbarisch zerstören, um den Abriss der gut erhaltenen Häuser vorzubereiten.  Vom 11.2. bis 13.2. rückten die Kettensägen an und zerstörten Bäume und Sträucher.

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Gericht stoppt Räumungsklage

„In Stuttgart zeichnet sich ein Trend ab: wo wenig Miete bezahlt wird, sollen alte Häuser teuren Neubauten weichen“. Das schreibt die Stuttgarter Zeitung am 24.11.2018. Die gute Nachricht. Immer mehr Mieter*innen wehren sich.

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Abrisswahn in Zuffenhausen stoppen

Zuffenhausen gehört zu den Stadtteilen, in denen reihenweise Häuser mit erhaltenswerter Bausubstanz und noch relativ niedrigen Mieten abgerissen werden. Mit jedem Abriss von Häusern werden auch viele Bäume und Sträucher abgeholzt. Deshalb ist der Abriss nicht nur ein soziales sondern auch ein ökologisches Verbrechen.

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Mieterversammlung in Zuffenhausen gegen Abrisswahn

In ganz Stuttgart werden Häuser mit guter Bausubstanz und noch relativ preisgünstigen Mieten abgerissen. Zuffenhausen und Rot ist davon besonders hart betroffen. Bereits in den letzten Jahren wurden ganze Straßenzüge mit bezahlbaren Wohnungen abgerissen und durch teuere Neubauten ersetzt. Nun werden in der Keltersiedlung, der Stammheimer Straße sowie in der Wimpfener-/Heimstätten 271 Wohnungen entmietet und abgerissen. Inzwischen haben  172 weitere Mieter*innen in der Fleiner Straße die Nachricht bekommen, dass ihre Häuser ebenfalls abgerissen werden. Wir sind nicht bereit diesen Abrisswahn widerstandslos hinzunehmen. Wir laden die Betroffenen zu einer Mieterversammlung ein. Flyer Mieterversammlung Fleinerstraße

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Abrisswahn und die knappe Ressource Sand

Die Nachfrage nach Sand ist in den letzten 30 Jahren um 360% gestiegen. Die Bauindustrie ist der größte Sandverbraucher: 2/3 der Bauwerke sind aus Beton. Beton besteht zu 2/3 aus Sand. Für ein durchschnittliches Familienhaus werden 200 Tonnen benötigt. Für die Herstellung von Beton kann nur Meersand verwendet werden. Wüstensand ist ungeeignet. Die für die Bauindustrie in Frage kommenden Sandvorkommen sind deshalb begrenzt. Der Raubbau an Sand hat inzwischen dramatische Auswirkungen angenommen. Wenn Strand- und Meersand weiter so geplündert wird, gibt es  im Jahr 2100 keine Strände mehr gibt.

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SWSG reisst Häuser in Gingener Straße in Wangen ab

In der ersten Ausgabe der SWSG-Postille „Zu Hause“ von 2018 zieht sich das Thema Wiederverwertung „wie ein roter Faden“ durch. Geschäftsführer Samir Sidgi schwadroniert darüber, dass das „Aufmöbeln von alten Sachen…ein gutes Beispiel für den verantwortlichen Umgang mit vermeintlich alten Dingen“ sei. Die Zeitung verheißt „ein wenig Inspiration für einen neuen Umgang mit alten Sachen“. Beim Umgang mit den Häusern der SWSG geht der Geschäftsführung und der Mehrheit im Aufsichtsrat jegliche Inspiration verloren.

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