Mieterinitiativen Stuttgart unterstützen „Bürgerbegehren Fernwärmeversorgung“

Stuttgart, 30.9.2013
Das Geschäft mit Müllverbrennung auf Kosten der Steuerzahler und dem anschließenden zu teuren Verkauf der resultierenden Fernwärme boomt!
Die Mieterinitiativen Stuttgart fordern von der Stadt Stuttgart, dass sie alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel nutzt, die Nebenkosten zu senken.
Dazu gehört die Senkung der viel zu hohen Müllgebühren und die Senkung der Energie- und Wasserpreise. Zur Senkung der Energie- und Wasserpreise halten die Mieteriniativen die Rücküberführung aller Netze (Strom, Gas, Fern/Nahwärem, Wasserversorgung) nach Ablaufen der Konzession an die EnBW Ende 2013 für notwendig. Die Entscheidung über die Zukunft des Fernwärmenetzes wurde von der Stadt Stuttgart von der Ausschreibung der Netze für Gas und Strom abgetrennt. Die Mieterinitiativen befürchten, dass die Fernwärme weiter bei der EnBW bleibt, die ihre Monopolstellung für überteuerte Preise bei der Fernwärme durch Müllverbrennung nutzt. Die Mieteriniativen Stuttgart unterstützen das Bürgerbegehren „Fernwärmeversorgung Stuttgart“ des Stuttgarter Wasserforums und fordern alle Mieter auf, das Bürgerbegehren zu unterzeichnen.
http://www.100-strom.de/files/Unterschriftenliste_Fernwaerme.pdf
In einem Artikel in der Stuttgarter Zeitung vom 26.9.2013 wird deutlich wie die EnBW uns über die Müllverbrennung abzockt.
Wenn die EnBW das Fernwärmenetz wie das Wassernetz aufgrund des Drucks eines Bürgerbegehrens an die Stadt zurückgeben muss, dann ist das ein erster Schritt um die Müllverbrennung in Münster zu knacken. Denn das Geschäftsmodell Müllverbrennung funktioniert für die EnBW nur im Verbund mit der Fernwärme.

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