SWSG reisst Häuser in Gingener Straße in Wangen ab

In der ersten Ausgabe der SWSG-Postille „Zu Hause“ von 2018 zieht sich das Thema Wiederverwertung „wie ein roter Faden“ durch. Geschäftsführer Samir Sidgi schwadroniert darüber, dass das „Aufmöbeln von alten Sachen…ein gutes Beispiel für den verantwortlichen Umgang mit vermeintlich alten Dingen“ sei. Die Zeitung verheißt „ein wenig Inspiration für einen neuen Umgang mit alten Sachen“. Beim Umgang mit den Häusern der SWSG geht der Geschäftsführung und der Mehrheit im Aufsichtsrat jegliche Inspiration verloren.

Fotos vom 22.8.2018 vom Abriss in der Gingener Straße

 

Hier werden Häuser mit 8 Wohnungen mit Baujahr 1956 und 1974(!) abgerissen um drei zusätzliche Wohnungen durch Nachverdichtung zu bekommen. Gebaut werden Sozialwohnungen mit einer Miete von 7,90 Euro. Das heißt sie sind 1 Euro pro Quadratmeter teuerer als die alten frei finanzierten Wohnungen. Sie kosteten um die 6,80 Euro. Und wie immer bei Abriss/Neubau wird das Erbbaupachtgrundstück vor dem Neubau durch die SWSG von der Stadt gekauft. Durch solche Grundstückdeals wandert jedes Jahr ein zweistelliger Millionenbetrag aus Mieteinnahmen in die Stadtkasse von Finanzminister Föll.