Gemeinsam gegen Mietabzocke, Abriss und Profitgier


In den letzten Jahren sind in Stuttgart einige Mieterinitiativen entstanden. Im April 2013 haben sich die Mieterinitiativen von Mietern der SWSG, LBBW/Patrizia und der Karl Beer-Siedlung zu den Mieteriniativen Stuttgart zusammengeschlossen. Durch diesen Zusammenschluss können wir uns gegenseitig unterstützen und unsere Erfahrungen austauschen. Unsere gemeinsamen Forderungen wollen wir öffentlichkeitswirksam nach außen vertreten und Druck aufbauen für die Durchsetzung von Mieterinteressen. Wir unterstützen Mieter beim Aufbau von weiteren Mieterinitiativen. Je mehr Mieter sich aktivieren und organisieren, desto höher ist unsere Schlagkraft.

SWSG: Erneut erhöhte Bleiwerte im Trinkwasser

Zum zweiten Mal wurde uns von Mieter:innen der SWSG erhöhte Bleiwerte im Trinkwasser mitgeteilt. Seit Anfang 2024 ist der SWSG bekannt, dass im Rotweg 140 – 152 die Bleiwerte im Trinkwasser überschritten sind. Ab Juni 2024 wurde ein Trink- und Nutzungsverbot fürs Kochen verhängt.

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SWSG: Rekordgewinn von 20 Millionen Euro in 2025

Die SWSG schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von mehr als 20 Millionen Euro ab. Dieser Rekordgewinn kommt nicht von ungefähr: Mieterhöhung aus dem Jahr 2025,  Abriss-Neubaupolitik durch die Bestandwohnungen mit Mieten von unter 8 Euro Euro Kaltmiete für Neubauten mit Mieten von inzwischen 16 Euro vernichtet werden, Vernachlässigung der Instandhaltung und miserabler Service.

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Nach Gerichtsurteil muss VONOVIA rechtswidrige Mieterhöhungen zurücknehmen

Um ihre Profite zu maximieren erhöht die VONOVIA systematisch rechtswidrig die Mieten. Dabei geht sie über die von den Mietspiegeln vorgeschriebenen Grenzen hinaus und macht nicht erlaubte Zuschläge für „Freisitze“(Balkone), Nebenräume, Rolläden… Mieter:innen, die solchen Mieterhöhungen nicht zugestimmt haben, hat die VONOVIA verklagt. Gerichte haben die Klagen abgewiesen und die Mieterhöhungen für unzulässig erklärt.

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