Müll und andere Zustände in den SWSG-Häusern im Rotweg in Zuffenhausen

„Wir als Geringverdiener dürfen zukünftig nur noch für die SWSG arbeiten gehen, weil wir mehr und mehr für irgendeinen Blödsinn bezahlen sollen, für den die SWSG nicht in der Lage ist, eine Lösung zu finden. Wir sind gerade auf 180!“ (mail einer Mieterin aus Rot  vom 29.3.2019 an die SWSG-Mieterinitiative).
Seit langem schwelen in den SWSG-Häusern am Rotweg 144 – 154  die Probleme. Hauptsächlich mit Dreck und Müll. Zuletzt brauchte es drei Wochen, um einen Sperrmüllberg, der den Gehweg unpassierbar machte, zu beseitigen.

Am 3.4.2019 lag erstmals Sperrmüll vor dem Fenster eines Hauses, in dem der Mieter gestorben war.  Siehe Foto

Ungefähr 10 Tage später lag der Sperrmüll dann vor dem Haus Rotweg 154.

Anstatt bei der AWS zu reklamieren und auf eine Expressabholung zu bestehen, ließ die SWSG den Müllberg liegen und schritt selbst dann nicht ein, als der Müllhaufen immer größer wurde und die Straße blockierte.

Am 25.4. wurde dann nur der Teil des Sperrmülls entfernt, der auf der Straße lag. Am 29.4. wurde dann erst der Rest abgeholt. Und einen Tag später (30.4.2019) kam die Firma Rüger und kehrte die Reste zusammen.

In so einem Fall ist es wichtig, dass sich Mieter das aufschreiben und dokumentieren, damit sie einer Weitergabe dieser Kosten über die Betriebskostenabrechnung in 2019 widersprechen und sich weigern, die von der SWSG verursachten Kosten zu bezahlen.

Die Mieterin, die sich wegen des Sperrmülls beschwerte bekam erst am 7. Mai von der SWSG eine Antwort.

Es gibt dort jedoch im Rotweg nicht nur das Müllproblem, sondern es wird insgesamt zu wenig geputzt in und um das Haus. Das ist ja wohl das Übliche bei der SWSG …
Und der Hausmeister schaut lieber weg als hin. Der zugemüllte Fahrradkeller z.B. mit kaputter Tür wurde erst nach mehrmaliger Intervention der MieterInnen gesäubert und repariert, obwohl der Objektbetreuer jeden Tag daran vorbeikommt.

Immer wieder gibt es ein Problem mit der Lagerung der Gelben Säcke. Sie werden neben die Mülltonnen geworfen, die Tiere, vor allem Ratten dort, reißen sie auf. Im Sommer können die Gelben Säcke nicht im Keller gelagert werden, sie fangen an zu stinken. Die Keller sind zur Hälfte ohne Fenster.

An der Fleiner Straße neben den anderen Müllhäuschen wäre auf jeden Fall Platz für ein weiteres Müllhäuschen mit gelben Tonnen. Die SWSG behauptet, diesen Platz gäbe es nicht, aber wenn man sich dort umsieht, ist Platz genug da.  Bisher hatten Mieter*innen immer wieder den Platz zwischen Müllhäusern für das Lagern der gelben Säcke benutzt. Nun hat die SWSG einfach ein Gitter davor gemacht. Das Ergebnis ist, dass die gelben Säcke jetzt vor dem Gitter auf dem Gehweg liegen. So sieht Problemlösung bei der SWSG aus.

 

Ständig flitzen Ratten am hellen Tag zwischen den Mülltonnen und drumherum. Hier müssten dringend Maßnahmen gegen die Ratten ergriffen werden! Rattenfallen o.ä. Vier Meter daneben ist ein Kinderspielplatz … Ratten übertragen gefährliche Krankheiten.

 

Rattenlöcher im Rotweg

Auf dem Spielplatz wächst großflächig eine Art Distel. Gerade frisch beseitigt, aber es kommen überall zwischen den Holzstückchen schon wieder die Distelspitzen hoch. Das ist ja nichts für einen Spielplatz. Da muss etwas getan werden, damit die Disteln ganz wegbleiben. (Vlies unter dem Rindenmulch o.ä.)

Der Spielplatz voll mit Disteln und zum Spielen ungeeignet.

Im Hausflur Spinnweben und Dreck trotz angeblicher wöchentlicher Aktion der Putzfirma, schmutzige Scheuerleisten.

Fremdentsorgung von Kartonagen aus der Nachbarschaft sind an der Tagesordnung (alle Daten gut lesbar). Die SWSG wurde von den Bewohnern gebeten, dort anzumahnen, das zu unterlassen. Mit Foto als Nachweis. Als Antwort kam von der SWSG leider nur: „Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass die Entsorgung von Kartonagen nicht von uns überwacht werden kann, bzw. wir hier nicht auf einzelne Mieter/Fremde zugehen können. Die Müllplätze sind abschließbar und haben einen Übergreifschutz.“
Das heißt, die Mieterinnen zahlen weiter für den Müll der Nachbarn.
Auf den Balkonen sind die Tauben eine Plage. Die Balkone werden zum Teil von den MieterInnen mit einem Netz geschützt. Da müsste dringend von Seiten der SWSG etwas unternommen werden. Niemand  möchte Tauben auf dem Balkon.
Im Nachbarhaus von der Baugenossenschaft wurden entsprechende Maßnahmen ergriffen, um die Tauben dauerhaft zu vertreiben.

Im letzten Sommer wurden Unterschriften gesammelt wegen diverser Missstände und dann wurde im Januar sogar eine Ortsbegehung mit Frau Bregger angekündigt und anberaumt, diese dann aber von Seiten der SWSG abgesagt, als klar wurde, dass MieterInnen, die unterschrieben haben, auch dazu kommen wollten. Die Ortsbegehung sollte nur mit der Initiatorin und dem Hausmeister stattfinden. Nachmittags um 14 Uhr.

Das ist nicht in Ordung. Alle Mieterinnen und Mieter haben ein Recht darauf, dass einmal mit der SWSG Dreck und andere Zumutungen gemeinsam besprochen werden. Zumal das nahezu alle BewohnerInnen mit ihrer Unterschrift gefordert hatten. Wir haben deswegen die Forderung nach einer Ortsbegehung bei der SWSG erneuert.